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Patch it – farbenfrohes Patchwork-Kissen

Ich ziehe den Hut vor aufwendig genähten Quilts und Patchworkarbeiten, ehrlich … doch kann ich den klassischen Mustern nicht ganz so viel abgewinnen.
Meine Vorliebe ist eher ein ruhiges, cleanes Gesamtbild.. Daher stört mich oft die unruhige Optik, die so mancher Quilt ausstrahlt. (mit meinen Augen gesehen).
Eigentlich … doch ich sah ein  Kissen von Barbara ( blog: das mache ich nachts )… das mich sofort ansprach.

Patchwork-Kissen im Gesamten

Ich hatte 2 Wochen darüber nachgedacht, ob ich es wage. Da Weihnachten war … gönnte ich mir eine große Schneidematte mit Rollschneider und ein Charmpack.
Eins in welchem die Farben so richtig knallen: Blueberry Pack 3 von Robert Kaufmann.

Charmpack Blueberry Park 3

Material und Zuschnitt:

Ihr Hilfsmittel war ein Mini Quilt Binding Tool, doch da Patchwork Neuland für mich war und noch ist, hadere ich immer etwas mit der Anschaffung von Zubehör.
Mein Credo dabei ist: Erstmal sich der Thematik annähern und nach und nach aufbauen.

Patchwork-Kissen Schablone

 

Ich habe mir daher eine Schablone aus festem Papier erstellt.
Genau genommen ist sie eine kleine Fehlerquelle , da sie durch den Rollschneider nach 50 Zuschnitten trotz sauberen Arbeitens etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Mir ging es um’s Kennenlernen und daher war dies für mich ok.

Vielleicht schlagen jetzt einige von euch die Arme über den Kopf zusammen, aber ich habe zum einen die Musterseite zugeschnitten und für die Gegenseite die linke Seite verwendet.
Optimale Nutzung des Charmpacks, um an eine Uniseite zu kommen gg

Nähen und Quilten:

Direkt zuerst etwas zum Schmunzeln:
Ich habe beide Seiten akkurat aneinander gelegt und genäht. Der Versatz verblüffte ich total. Brett vor dem Kopf – die Nahtzugabe.
Beim Aneinanderreihen habe ich die 0,5cm ab da immer angezeichnet und das klappte ganz gut.

 

Patchwork-Kissen Nahtzugabe

Ich habe nicht immer jede Ecke exakt getroffen, gebe ich gerne zu.
Abstriche die ich gerne gemacht habe, da mir ein Kissen im „Quadrat an Quadrat“- Stil nicht zusagt und ich gerne etwas nähen wollte, was mir auch gefällt.

Da es eine Kissenhülle für mein Zimmer werden soll, entschied ich mich Vlieseline G 700 zu verwenden.
Es ist nur eine leichte Einlage aus Baumwolle, die eher an einen Stoff erinnert.
Sehr praktisch war auch die Möglichkeit des Aufbügelns.

Zum Fixieren der Stoffelemente setzte ich nur ein paar Linien, der Grundform folgend.

Fertigstellung:

Um das Kissen fertigstellen zu können, begradigte das Kissen-Top und erhielt eine Größe von 39x 37 cm.
Da ich 3 Tage allein (mit den „wenn der Mann den Kopf zur Tür rein steckt und fragt, ob es was zu essen gibt – Momenten) an diesem Top gesessen hatte, war mir ein Hotelverschluss zu simpel.
Für ein befriedigendes Gesamt-Ergebnis entschied ich mich einen verdeckten Reißverschluss zu arbeiten.
Hatte ich bisher noch nicht gemacht, doch das Tutorial von Stoffbreite klappte auf Anhieb.
Das mit der Falte gefiel mir, wobei ich diese separat noch einmal absteppte.

Als ich das Kissen vollendet auf meinen Sofa platzierte,nahm mich ein stolzes Gefühl ein – wie nach einem fertig gestricktem Pullover.
Es war überwältigend und schön.
Schön, besonders wenn ich mein Zimmer betrete und mich die Farben anstrahlen. Kein Verwelken wie bei einem Blumenstrauß.

Zusammenfassung:

Idee Vorlage: Patchworkkissen von Barbara
— Umsetzung mit selbst erstellter Schablone
Stoff Charmpack „Blueberry Park 3“ von Robert Kaufmann
fertige Größe 37cm breit  und 35 cm hoch

 

Patchworke ich wieder? Vermutlich, zumal ich eine Jelly Roll im Schrank schlummern habe.
Ein Quilt für mein Zimmer wäre noch super.

Doch ich werde nie eine große Patchworkerin.
Zum einen meine persönlichen Vorlieben (wie oben erwähnt).
Und ich muss sagen:
Ich nähe durchaus ordentlich, bin aber nicht pedantisch genau. Bei Patchworkarbeiten ist dies aber eher angebracht.
Beim Stricken bin ich pingeliger

Es hat viel Spaß gemacht- sehr sogar.
Doch erstmal kommen jetzt ein paar andere Projekte.
Schließlich muss ich noch die liegen gebliebenen Projekte aus dem sewalong vom letzten Jahr nähen.

liebe Grüße … Kathrin

Freezer Papier als Schablone: Kissen mit Eichel

Die letzte Herbstdeko hat es sich bereits auf dem Sofa gemütlich gemacht:
ein Kissen mit Eichel in Schablonentechnik.
Eine Schablone aus Freezer Papier lässt sich einfach herstellen.
eichelkissen,freezer papier, SchabloneDas Freezer Papier und seine Anwendungsmöglichkeiten gefällt mir immer besser
Ich wollte auf dem Sofa ein so richtig plakatives Herbstmotiv.
Und mir schwirrte eine Eichel im Kopf herum, die aber mehr als eine Grundform mit schwarzer Kappe sein sollte.
Der kleine Knackpunkt hier: das Motiv sollte sich auch noch gut mit einem Bastelmesser schneiden lassen.

Die einzelnen Schritte sind ganz einfach:

1) Motiv aufzeichnen (die glatte Seite des Freezer Papiers ist die Unterseite) und die später farbigen Elemente mit einem Bastelmesser heraus trennen.
2) Die Schablone auf den Stoff bügeln und mit Textilfarbe colorieren:
freezer Papier, Schablone3) die Farbe antrocknen lassen und die Schablone vorsichtig abziehen.
4) Nach dem Trocknen und Fixieren der Farbe (Bügeleisen) das Motiv mit Ziernähten vollenden:

Schablone aus freezer papierAnschließend daraus ein Kissen nähen und voila … hockt es auch schon auf dem Sofa:

eichelkissen3Details:
Die Ziernähte sind in Gelb gehalten (starkes Nähgarn) und die Rückseite sind die Reste von meiner „Gingham Tote„- Bag.
eichelkissen5Und da die erstellte Schablone wieder verwendbar ist:

eichelkissen4

Einfach wieder aufbügeln und weitere Kissen nähen

Motiv: eigene Idee
Material: weißer Baumwollstoff, Freezer Papier, Gütermann Nähgarn extra stark (CA02776)
Textilfarbe: Perlfarbe grau  (buttinette)
Maße: 47cm x 47cm

Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende.
Schnappt euch Decke, Teetasse und Strickzeug … oder „sperrt“ euch im Nähzimmer ein

Wir lesen uns nächste Woche, die wollig wird.
liebe Grüße … Kathrin

Kissen zum Schmökern

… Sommerzeit = Schmökerzeit.
Nichts geht über einen richtig guten Thriller.
Fragt mich nicht wieso, aber ich sitze zur Zeit oft (und das gern) auf den Boden.
Für die perfekte Bequemlichkeit, fehlte mir ein Schmökerkissen: farblich passend zu meiner Decke.
Wenn schon, denn schon, oder? :o)

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Ich entschied mich für meinen kleinen Vorrat an japanischen Stoffen.
— Fat Quarter Pack „Sometimes
— Leinenstoff „misty rose

Bei Kissenhüllen kann man sich ja eigentlich buchstäblich austoben.
Doch ich mag es eher dezent ohne überladene Elemente. Ist ja zum Glück alles Geschmackssache
Ich skizzierte mir verschiedene Anordnungen und entschied mich für einen mittleren Streifenteil von 10cm Breite.

Diesen teilte ich auf in 4x 10cm Streifen  (10 Stück) und 5x10cm Streifen (2 Stück) für die Streifen am Anfang und Ende des mittleren Teils.

Material ohne NZ mit NZ 1cm
beige  2x 20x 50 cm 22x 52 cm
 grün (3x), blau (4x), gepunktet (3x)    4x 10 cm   6x 12 cm
grün (1x) und gepunktet (1x)    5x 10 cm   7x 12 cm

Zuerst kam Streifen an Streifen an Streifen
Je mehr ich aneinander fügte, desto schöner fand ich die Farbkombination.

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Beidseitig die breiten Streifen des beigefarbenen Stoffes angenäht:

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Seitlich fügte ich einen Reißverschluss ein und gestaltete die Rückseite aus  nur 2 Streifen:

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Füllkissen rein, ein leckerer Cappuccino darf nicht fehlen – und ich verkrieche mich wieder gen Boden:
ich muss ja auch mal blättern, was als nächstes auf die Stricknadel kommt

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liebe Grüße … Kathrin

Fuchs, du hast …

mein Sofa erorbert :o)
Darf ich vorstellen: Oliver Fox.

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In meiner Merkliste hockte Oliver schon länger.
Es gab ihn ursprünglich als Kit der Zeitschrift „Let’s Get Crafting Knitting & Crochet“.
Doch letztens entdeckte ich zufällig den kleinen Zusatz: free pattern.

Ach, es war einer dieser Momente, der mich direkt zu meinen Wollboxen „dirigierte“:
Und was noch besser war: ich wurde fündig.
Die Rückseite habe ich schlicht gehalten:

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Anleitung: Oliver Fox
Wolle: Cascade 220 superwash  (Farbe:provence)
Merinowolle „Blutrot“, Steffis Wollzauber
Nadeln:  4,5 mm

Gefüllt mit einem Kissen, habe ich nun tierische Gesellschaft beim Stricken.

Habt ein schönes Wochenende :o)
Ich düse ein bisschen quer durch Deutschland mit der Bahn: erster Klasse.
(… das aber nur zufällig)