Tag

mütze

Browsing

warme Mütze aus Malabrigo Rios

Muster hin, Muster her.
Allein die Farben der Malabrigo Rios sollten so richtig zur Geltung kommen.
Und ich finde sie so toll- einfach darin abtauchen:)
Je nach Licht wirken die Grüntöne, oder die Lila-Blau-Grüngelb-Elemente springen in den Vordergrund.

muetze_rios3

Die Malabrigo Rios hat sich super verstricken lassen und die Farbpalette ist ein Traum.
Verstrickt habe ich den Farbton „indiecita“ und die Farben habe ich recht gut getroffen.  Bei meinem Strang dominiert das Grün.
Ich probierte verschiedene Ansätze aus – auch die kraus rechts Variante der Rikke Hat.
Doch ganz schlicht mit einem schmalen klassischem Bündchen gefiel mir letztendlich am besten.

 

warme Mütze, malabrigo rios

Zum anderen bin ich sehr mathematisch vorgegangen mit einer akkuraten Maschenprobe, die mir seufz vom Kopf rutschte. Man lernt nicht aus.
Und so las ich in einem Forum, dass man circa 10% an Maschen abzieht, um eine gute Passform zu erzielen.
So landete ich bei 105 Maschen und einem 2li|1re-Bündchen und mein Dickkopf war gut verpackt.
Die Länge (für einen Slouch-Charakter) und die Abnahmen strickte ich nach dem pattern: Rikke Hat.

warme Mütze, malabrigo rios

angelehnt an: Rikka Hat
Material: Malabrigo Rios (indiecita)
Nadelstärke: 4mm und 4,5 mm

Malabrigo Rios hat als Grundgedanken das spanische Wort rio = Fluss.
Auf der Banderole war nett in Worte verpackt, wofür Rios steht: angelehnt an die 4 Hauptflüsse von Uruguay, sich windende Flüsse.
Und das die Garnreihe „Rios“ aber auch für seine gute Waschbarkeit steht.
Ach das hat mir gefallen, denn die Schattierungen meines Garns spiegeln durchaus Farben eines rauschenden Flusses wider.

liebe Grüße … Kathrin

Herbst ich komme: Jolly Mütze

jollyhat1

Passend zum Start in den Herbst und somit startklar, wenn der Wind wieder mehr Fahrt aufnimmt: meine Jolly-Mütze :o) Gestrickt nach der Anleitung: Jollyoly Hat.
Das auf einer Seite verlaufene Muster gefiel mir so gut, dass ich mir die Anleitung gönnte.
jollyhat2
Witzig war das Entstehen des kleinen Pompom. Ich war zu faul mir Pappscheiben zu schneiden und angeregt durch ein Video im Netz auf Alltagsgegenstände zurück zu greifen, kam mir die Idee mit der Wäscheklammer:
jollyhat_pompom

jollyhat4

Ich mag das satte Senfgelb:
jollyhat5

Anleitung: Jollyoly Hat (Kaufanleitung)
Wolle: Extra Soft Merino Fino (smc select) Farbton: senf
Nadeln: 3 mm und 3,5 mm
Größe: gestrickt nach Größe L

Passform:
Meine Mütze hat nicht ganz den stark ausgeprägten Slouch-Effekt, wie auf den Bildern der Anleitung.
Was ich etwas schade finde, denn die Mütze selbst finde ich klasse.
Liegt zum einen auch daran, dass ich fest stricke.
Aus diesem Grund entschied ich mich Reihe 1-10 nicht 4 sondern 5mal zu wiederholen.
Was eine super gute Entscheidung war: denn so sitzt sie locker mit Hang zum Slouch-Effekt und nicht passgenau auf dem Kopf.

 

Elisabetha – Mütze

Jetzt wird’s farbenfroh.
Sitzt ihr gut?

Ich hatte mich bei ravelry zu einem kleinen Advent Calendar -Kal (dt. Gruppe)
angemeldet. Daraus entstand die Zopfmütze „Elisabetha“:

elisabetha mütze

Bestimmt fragt ihr euch: oh, wie kommt sie nur auf diese Farben?
Die Anleitung ist ausgelegt für 6-fach Sockenwolle und ich hatte mir mal
genau ein Knäul gekauft.
Mehrfach angefangen, doch für so dicke Socken konnte ich mich einfach nicht
erwärmen.
Nun wurde das Knäul mit dem satten Grün endlich von mir verstrickt.

elisabetha2
Nach den ersten Runden konnte ich gar nicht aufhören, weil die leuchtenden Farben in mir einfach einen ungeheuren Strickspaß entfachten.
Das Zopfmuster kam trotz der kurzen Farbabstände super zur Geltung.
Und da ich sonst nur unifarbene Mützen (oder mit dezenten Farbverlauf) besitze,
erfreute sich die Mütze an ihrer Fertigstellung.
Als I-Tüpfelchen gab’s:

elisabetha3

Anleitung: Elisabetha
Material: 6-fach handfärbte Sockenwolle (handgefaerbt.com)
ältere Färbung (Name weiß ich nicht)
Nadelstärke: 4 mm

Beim nächsten Besuch auf dem überfüllten Weihnachtsmarkt findet mich mein Mann bestimmt ohne Probleme .)

Ogiku – fertig und sitzt perfekt

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie happy mich meine neue Mütze macht.
Mit der Fair Isle- Technik nicht wirklich vertraut, schmückt sie nun (eher dann im Herbst) meinen Kopf.

Die Oberseite:
ogiku hat top

Nach dem Band- Chart habe ich noch ein paar Extra-Runden in der Grundfarbe gestrickt, da mir die Höhe des Charts zu knapp war.
ogiku hat band

Und ein Blick auf meine schicke Innenseite:
ogiku hat inside

Es hat sich mehr als gelohnt, max. 3 Maschen zw. den Spannfäden zu stricken.
Zwischendurch wollte bei mir auch beinah die Faulheit durchkommen, gleichbedeutend mit „ach, strick‘ doch der einfach halber mal 5 Maschen dazwischen“.
Ich hätte es bereut.

So passt sie nach einem kleinen Bad perfekt. Nichts spannt und die Arbeit hat sich gelohnt.

 

Anleitung: Ogiku
Material: Sockenwolle
– Grundfarbe : „Sand“ (Merino-Wolle von zauberwiese.de)
– Musterfarbe: Zauberball „Schokoladenseite“
Nadelstärke: 3,0 mm (Bündchen) und 3,5 mm

 

kleines Fazit:

Nach anfänglichem leichten Rumzetern und Jammern, habe ich meine eigene Technik der Fadenhaltung gefunden.

Der Strickfingerhut ist nichts für mich. Ich hatte mich für die durchgängige Kappe von Prym entschieden.
Er ist durchaus eine Hilfe, um die Fäden zu führen … doch hat mich das leicht schwitzende Gefühl um meinen Finger gestört.

Lieber öfters den Faden verkreuzen, als sich nach viel Arbeit zu ärgern, dass es nicht passt.

Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich mich an die Technik heran gewagt habe.
Dadurch ein Gefühl und meinen eigenen Stil gefunden habe.