Beim Aufräumen meines Nähtisches blickte ich genau auf diesen Restehaufen:

Zu schade um ihn weg zuwerfen, aber auch wieder zu wenig um die Reste für andere Projekte einzuplanen.
Hm, also versuchte ich größtmögliche Stücke zu gewinnen.
Und dann lagen da vor mir ein paar Streifen, von allen 3 Stoffen war etwas dabei.
Heraus kam gefaltet ganz platzsparend:

Und entfaltet für den nächsten Einkauf: eine passende Einkaufstasche :)
Einkaufstasche aus Reststoffen
Mit möglichst wenig Verlust – gleichbedeutend :o) , dass ich 1 Auge zudrückte, als es darum ging akkurat exakte Streifen zu nähen – reihte ich meine bunten Stoffbahnen aneinander und hatte dann ein farbenfrohes Stück Stoff, dessen Größe aber nicht ausreichte um etwas Brauchbares zu nähen.
Mein Restehaufen war gänzlich aufgebraucht und ich durchwühlte gleich emsig meine Boxen nach passenden Stoffen, die ich zum kombinieren verwenden könnte.

Zwei größere Reststücke, die meine volle Zustimmung fanden, drängten sich direkt in den Vordergrund.
Aus einem hellem Rest unterfütterte ich meine bunten Streifen und nähte mir 2 Henkel. Ein grauer Baumwollstoff, zugegeben … grau kommt zwar in keinem der Taschenstoffe vor, doch als Kontrast für die Rückseite fand er eine brauchbare Verwendung.
Da die fat quarter bag durch Zierkanten und runde Ecken ihren Charme hat, verpasste ich der Einkaufstasche abgerundete Ecken und steppte sie zum Schluss ab.

Meine Nähnadel ist schon am Schmollen, aber sie wird erst einmal wieder verstaut.
Ich muss unbedingt einen der neuen Stränge anstricken.

Und nun bin ich weg … shoppen :)