Unter der Woche addieren sich wollige Maschen zu Decke, Socke und Co.
Die Wochenenden nutze ich momentan um meine Näh-Laune auszuleben.
Vorhandene Stoffe, stellenweise sehr betagt und überhaupt nicht mehr mein Geschmack, sind zum Testen doch optimal.
So entstand zum einen mein „Nähkoffer“.
Die Anleitung hatte ich mir letztes Jahr auf der Kreativmesse gekauft und sie stellte sich als sehr spärlich beschrieben heraus.
Bei „Nähen sie den Deckel an die Grundform“ … hätte ich mehr Erklärungen gebraucht, denn Ecken sind mein Hauptproblem. *seufz*
So entstand eine sehr freie Interpretation mit holprigen und nicht exakten Elementen.
Aber irgendwie finde ich ihn trotzdem lustig. Und so darf er Näh- oder Strickutensilien aufbewahren.

 

 

Verwendet habe ich viele Reste an Baumwollstoffen und als Grundstoff: Leinen.
Das Testen von Vlies zum Applizieren (aufbügelbar) war ein Abenteuer für sich … irgendwie seltsam. Zumal sich nach kurzer Zeit Fenster und Türen auf meinem Nähtisch die Klinke in die Hand gaben, aber sich nicht brav mit dem Leinenstoff verbinden wollten.

Und ja: Dächer, Fenster und Türen sind bewusst „schief“ angebracht :o)
(Ein Test, ob man dadurch dem Ganzen etwas „Eigenleben“ einhauchen kann)

Und *kaum vorstellbar* (es gibt da einen kleinen Beitrag von 2008 *hüst*) habe ich es doch tatsächlich geschafft, den Schnitt „Quiala“ von farbenmix zu testen.
Hm, also für mein allererstes selbstgenähtes Kleidungsstück überhaupt, bin ich doch recht stolz auf mein  Shirt.

Kann sich doch sehen lassen mein erster Ausschnitt, oder? :o)
Und so sieht das fertige Shirt aus:

Und ich passe tatsächlich rein   *yeahh, schweinegeil*, sorry, dass musste ich jetzt mal so direkt schreiben:)
Wobei der geblümte Stoff (nicht so ganz meinen Nerv trifft und auch elastischer sein könnte.
Zum testen war`s top :o)

Womit ich das schlechte Wetter doch super genutzt habe, oder?