Ich werde also bin ich -> schrullig.
Nicht wirklich eine neue Erkenntnis, nur ich sollte auf Lebensphilosophien basierende Gedanken nicht beim Kaffee am Morgen beginnen.
Im Geiste spuckt, was rumspucken will.
Wenn ich ein paar Jahre – ok also wenn ich ein paar viele Jahre – zurückdenke, z.B. mit Freundinnen quakend, quasselnd auf dem Nachhauseweg von der Schule, dann gab es schon den ein oder anderen Fahrgast, der gereizter Stimmung in seinem Sitz am liebsten die Zeitung zusammengerollt und als Ohrstöpsel umfunktioniert hätte.
Ach ich kann das jetzt so gut nachvollziehen.

Akustisch am PC (wenn man arbeiten möchte) begleitend, spielende Kinder auf der Straße: die sowas von erfinderisch sind – Schimpfwörter betreffend – holla, da flattern mir die Ohren oder bei besonders Kreativen: ich kann mit dem Wort noch nicht mal was anfangen. Nur es schien böse, fies und gar gemein gewesen zu sein: betreffendes Kind fängt an zu weinen und wettert mit tränenerstickter Stimme zurück.

Oder auch beim Einkauf: ausgeprägte Vorlieben/Geschmäcker machen es auch nicht gerade einfach.
Was es da für gewagte Geschmacks- und Geruchskombinationen gibt,eigentlich schon beeindruckend. Aber ich finde mich dennoch leicht mosernd vor dem ein oder anderen Regal wieder: man kann sich nicht entscheiden – das Richtige finden (zumal ich eher natürlich-dezente Aromen bevorzuge).
Aber Frau wäre nicht Frau, wenn man das ein oder andere nicht ausprobieren müsse.
Wie es weitergeht, kennt so manche: neue Schrankfüller, seufz.

Über was für Kleinigkeiten man sich manchmal aufregen kann:
ich werde echt komisch.