Mal angenommen: Zeitreisen wäre möglich (ich träumte als Kind schon öfters davon, vielleicht lag es auch am eingestaubten Geschichtsunterrricht) – z.B. ein Sprung ins Mittelalter oder in die Steinzeit, nur so für 2 Tage, aber die Maschine ginge kaputt – ich wäre sowas von „verloren“. Das wurde mir die letzten beiden Tage klar.

Steinzeit:
*plong* ich finde mich auf einer kleinen Lichtung wieder, der Tag neigt sich dem Ende und in meiner leichten Kleidung bestehend aus Jeans und T-Shirt fange ich an zu frösteln. Neben mir ein Chaos aus Schrauben, Zahnrädern – und die erschreckende Erkenntnis: die Zeitmaschine ist kaputt.
Hm was würde ich dann machen: So wie ich mich kenne, würde ich erstmal den Waldboden bewässern – schluchzen ohne Ende. Nun gut, das hilft ja alles nichts und so manche Info aus dem Geschichtsunterricht könnte ich mir bestimmt wieder ins Gedächtnis rufen: zum Beispiel welche „zahmen“ Tiere damals im Wald hausten. Auf den natürlichen Überlebenswille setzend, würde ich die Beine in die Hand nehmen.

Aber wenn ich mir nun so vorstelle, wie ich versuche, trotz Kommunikationsschwierigkeiten (und ich kann des öfteren aus einer Mücke einen Elefanten machen), mich in eine Gruppe von Steinzeitmenschen zu integrieren – ein wahres amüsantes Bühnenstück.
Ich wäre eine Mimose ohne Gleichen. Und in täglichen Dingen wie Brot backen, Fellmode schneidern würde ich kläglich versagen.
Mein Ende in dieser Geschichte wäre: Verbannung aus der Gemeinschaft (gab es sowas?), einsame Tage in einer Höhle.
Aber ich hätte einen eigenen Stil der Höhlenmalerei geschaffen. :o)

Und dabei hatte ich nur 2 Tage kein Telefon und Internet.

Abschließender Gedanke:
Die AGB`s für Zeitreisen (sollte es sie mal geben) müßten doch mehr als ausgeklügelt sein,oder?