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kleine Häkel-Laune

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Scrappy Steps – Tasche in klein

Nachdem der verwirrende Fadensalat entfernt war, blickte ich auf einen interessanten Streifen von 38cm x 10cm. Der Effekt des Musters begeisterte mich nach wie vor, doch selbst ein Knopf zum Schließen wäre in der Wirkung zu chaotisch. Und wie verbinde ich die Seiten: ohne sichtbare Nähte? Ja zugegeben: irgendwie hatte ich es mir einfacher vorgestellt.
scrappy steps streifen
Ich nähte mir zuerst eine kleine Innentasche, bevor ich mir über die Lösung dieser Fragen den Kopf zerbrach.
Nur Stoff und Häkelstreifen war einfach zu weich. So entschied ich mich den Rücken mit Schabracke und den vorderen Teil mit Volumenvlies zu verstärken.
scrappy steps innentasche
Puuh – und da war sie schon, die Verschlussfrage:
Ich durchkramte meinen Nähkasten auf der Suche nach verschiedenen Möglichkeiten und blieb beim Klettverschluss hängen.
Nur hatte ich bisher keine Strick/Häkelmaschen unter der Nähmaschine. Mit Hilfe eines Streifen Papiers als Unterlage nähte ich das Klettband auf dem Häkelstreifen fest. Das klappte einfach super.
 Klett auf Häkelgrund
Und die Nähte?
Mit feinem Nähgarn habe ich die Seiten zum Schluss von Hand geschlossen und auch die Klappe fest genäht.
Häkelnadeln rein:
scrappy steps tasche offen
fertig + aufgeräumt :o)
scrappy steps tasche geschlossen
mit richtigem Farbverlauf beim Schließen versteht sich und hier ein Blick auf die Stabilität :o)
scrappy steps tasche geschlossen 2

Muster: scrappy steps afghan
Material: Catania fine
Farben: weiß,gold,tomate,weiden,aubergine
Häkelnadel: 2,5
sonstiges: Baumwollstoff,Volumenvlies (H 640), Schabrake (S 520) und Klettband
Maße: 17cm x 10cm (geschlossen)

Meine Häkelnadeln fühlen sich „sauwohl“ und ich bin happy, dass das Häkelexperiment eine kleidsame Anwendung gefunden hat.

mörderisch gut :)

Gestern habe ich mit viel Vorfreude die Anhänger verpackt, nur das Porto betreffend war ich mir nicht sicher. Also düste ich lieber zum Lädchen und fragte nach.Vielleicht beeinflusste mich meine Liebe für Krimis, denn das Porto stimmte auf den Cent.
Dafür entdeckte ich diese Teedose, die ganz frisch eingetroffen war.
Ich war auf der Stelle vom leicht hinterhältigen Blick der alten Dame so begeistert, dass ich diese Dose (samt Krimikurzgeschichten) unbedingt mitnehmen musste.

Meinem Scrappy Steps- Experiment habe ich gestern die letzten Stäbchen verpasst.
Und es kam wie ich es bereits erahnt hatte: die Höhe passt noch nicht mal ansatzweise. wie auch.
6 Stäbchen nebeneinander tummeln sich breiter als ein Stäbchen hoch ist.
Wer nicht gern Fäden vernäht, kommt aus dem Schluchzen nicht heraus :o)
Durch das Anknüpfen von Farben baumeln auf allen 4 Seiten viele schöne bunte Fäden, die nun darauf warten von mir vernäht zu werden.
Die Technik hat aber unendlich viel Spaß gemacht, auch wenn sie sich nicht für ein Platzset eignet.
Vielleicht gönne ich meinen Häkelnadeln eine angemessene Aufbewahrung.

Wünsche euch ein schönes Wochenende.
Ich tauche ins Mittelalter ab :o)

Projektstand

Momentan schwinge ich früh`s mit wenig Elan die Beine aus dem Bett und schaue mit bösem Blick meiner Kaffeemaschine zu, wie sie langsam die Kanne füllt.
Dieses schwüle Wetter ist nicht gerade eine Stimmungskanone.

Meine beiden größeren Projekte erfahren durchaus meine Beachtung, nur etwas spärlicher Natur.
Die Tree- Decke hat bereits Ausmaße um meine Beine schön warm zu halten.
Nur beim Gefühl im eigenen Saft zu garen, ist eine Kuscheldecke nicht das wonach mir der Sinn steht.
Bei meiner Strickjacke habe ich mittlerweile die Hälfte der Patches geschafft.

Meine Baumwollgarne zwinkerten mir stattdessen aus ihrer Box zu. Nur Baumwolle verstricken liegt mir nicht, also wäre das Schwingen der Häkelnadel nahezu perfekt. Nur was.
Beim Stöbern stolperte ich über ein tolles Muster für einen Afghan: Scrappy steps, ich landete genaugenommen bei diesem video.
Die Technik fand ich so interessant, dass ich sie direkt ausprobieren musste.

scrappy steps häkeln
Momentan kreist noch der Gedanke in mir, 2 Platzsets in dieser Technik zu häkeln.
Nur beschleicht mich das Gefühl, dass ich mit der Höhe nicht hinkommen werde.
Das Muster und die Wirkung der Farben macht richtig Spaß, so dass ich mir noch nicht so richtig über eine Lösung den Kopf zerbreche.

Farben zaubert der Sommer …

oder auch nicht.
Für Farbkleckse sorge ich dieses Jahr wohl lieber selber.

So gönnte ich meiner  Box für „Häkel- und Toys-Garne“ bunten Farbzuwachs:

Catania fine in 14 Farben :o)

Und um meine Häkelkenntnisse zu verbessern/erweitern gönnte ich mir ein neues Buch:


kleiner Einblick  hier

Ich musste lange stöbern, denn ich wollte kein weiteres Grundlagen-Buch.
Gehäkelte Kleidung ist nicht ganz mein Geschmack (Tücher und Co. aber durchaus reizvoll), sondern ich suchte eher ein paar interessante Projekte mit raffinierten Kniffen: Material, Muster …
(auch für Kombinationsmöglichkeiten von Strick- und Häkelmaschen).
Und ich bin fündig geworden.

Die Decke vom Cover hat es mir zugegeben auch angetan :o)