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fat quarter bag

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fat quarter bag “ garden flowers“

Juhu, meine fat quarter bag ist fertig … und ich bin hin und weg
Und daher braucht diese Tasche auch einen tollen Namen: „garden flowers“.
Ein kleines Abenteuer, allein schon weil ich mich in den Hauptstoff „Floral North Meadow“ verliebte und dieser nicht leicht zu kriegen war.
Zum anderen war es meine 1. Taschenanleitung.

fat quarter bag

Der Boden wurde durch Schabracke verstärkt. Verwendet habe ich S 520 zum aufbügeln. Das Festnähen war sehr befremdlich aber im Nachhinein interessant welche Stabilität die Tasche dadurch erhält.

fat quarter bag boden
Und da ich frische helle Grüntöne mag, durften diese natürlich nicht fehlen :o)
So habe ich die Seiten und das Innenleben aus einem dezent gemusterten Stoff zugeschnitten.
fat quarter bag seitlich
Die Anleitung war traumhaft in übersichtliche Abschnitte gegliedert, so dass ich mir auch an der richtigen Stelle ein paar Gedanken über das Innenleben machen konnte. So kam ein Karabiner-haken dazu, um meinen Schlüssel sicher im Inneren zu wissen: wenn Frau einmal kramt
Und für ein bisschen Ordnung in meinem Chaos habe ich 2 zusätzliche Innentaschen eingenäht.
fat quarter bag innen
Die Verschluss-Lösung für diese Tasche sind 2 Magnetverschlüsse.
Oh das verursachte bei mir direkt eine kleine Gänsehaut: Schnitte in meinen Stoff zu schneiden um diese zu befestigen.
Schick sieht diese Lösung durchaus aus, aber ich habe dennoch Zweifel, ob der Stoff nicht doch irgendwann nachgibt.
fat quarter bag magnetverschluss
Fazit:
Ausgelegt ist die Anleitung für 4 Fat Quarters.
Doch ich bin mit 4 Stoffstücken nicht hingekommen.
Da ich die Seiten und den kompletten Innenteil aus einem Stoff arbeiten wollte, reichte ein FQ vorne und hinten nicht.
Die Anleitung ist super strukturiert gegliedert und sehr ausführlich. Das hat mir sehr geholfen und das ganze zu einem Nähvergnügen gemacht.

Etwas zum Haare raufen war das Absteppen (der Zierkanten). Da bockte mal meine Nähmaschine oder auch mal ich :o)
Und ich gestehe: ich habe viel geheftet.
Allein für das Abstecken der Rundungen brauchte ich viele Stecknadeln und wie ich das unter der Nähmaschine gleichmäßig nähen sollte, war mir ein Rätsel. Daher habe ich lieber diese Nähte vor geheftet.

(M)ein Unikat – allein schon durch meine Stoffkombination :o)

Anleitung: the fat quarter bag von Melly&me
Stoffe: – 1 FQ Floral North Meadow in Brown (Kate Spain)
– 2 FQ Ta dots in petrol (Michael Miller)
– 2 FQ Park Slope Floral swirl lime (Erin McMorris )
Materialien: Volumenvlies (H 640), Schabrake (S 520), 4 D-Ringe, 2 Magnetverschlüsse
Größe: 32cm breit, 38 cm hoch (mit Henkel), 12 cm tief

Part: Maschinenquilten geschafft

Mein kleines Probestück musste „leiden“
Die Frage, ob Transporteur versenken oder nicht, war für mich nicht unwichtig.
Ich habe auf der Rückseite keinen Futterstoff (nur das Volumenvlies) und ich hatte Bedenken, ob sich die Zacken der Stoffführung nicht im Material des Vlieses verhaken. Volumenvlies an sich zu verarbeiten, war absolutes Neuland für mich.

Ich habe es zuerst ohne Transporteur versucht und das klappte gelinde gesagt:
gar nicht.
Das Vlies klebte wie Zuckerwatte an Ort und Stelle und ich konnte mich noch so bemühen, es in eine Richtung zu dirigieren.
Es blieb nun Versuch 2: mit Stoffführung.
Das funktionierte überraschend besser als ich dachte.

Vermutlich gibt es Unterschiede in der Art des Vlieses,aber dieses spielte super mit: sehr zu meiner Freude.
Die einzelnen Nähte zu setzen und die plastische Wirkung entstehen zu sehen, machte richtig Spaß.


So reihte sich (bei geringer Geschwindigkeit) eine Naht an die andere.
Juhu: der Part Maschinenquilten ist somit abgeschlossen.

Und ja, ich weiß: Eigenlob stinkt :o) aber ich bin mit meinem Ergebnis so richtig zufrieden.

Schnipp Schnapp…

Ich habe mich endlich dazu durch gerungen und mutig meine kleine Schere geschwungen: die einzelnen Teile für die „fat quarter bag“ sind zugeschnitten.
Auf dem Hauptteil hat es sich sogar auch schon Volumenvlies gemütlich gemacht.
Puh, das war ein Dschungel für sich. Denn ich hatte mich bisher mit Volumenvlies, Schabracke und Co. nicht wirklich beschäftigt. Umso sprachloser war ich, als ich von Zahlen und Buchstaben regelrecht überschwemmt wurde.


Ich entschied mich für Vlieseline H 640, aufbügelbar.
Das klappte besser als ich dachte.
So weit so gut, nur jetzt müsste ich das Hauptteil samt Volumenvlies quilten.
Es handelt sich zwar „nur“ um gerade Linien, dennoch … ich habe mal wieder „Muffensausen“.
Ich habe mich zwar etwas schlau gemacht, doch die meisten Seiten über „Maschinenquilten“ warfen mehr Fragen auf, als meine zu beantworten.
Und dabei wollte ich nur wissen, ob ich den Transporteur absenken soll oder nicht. Ich stolperte über: sowohl als auch, das half mir nicht wirklich weiter.
Tja, ich werde es wohl testen müssen.

Meine kleine Schere bekam dafür Gesellschaft von einer Zackenschere :o)


Sommerprojekt: the fat quarters bag

Ich habe mir noch nie eine Tasche genäht.
Und dachte, so als Sommerprojekt, wage ich mich da mal ran.
Beim Durchstöbern nach interessanten Taschen (was es da nicht alles gibt) stolperte ich über die the  fat quarters bag von melly &me, kurz: die oder keine :o)
Nun habe ich alle Materialien zusammen getragen und es beißt mich der kleine Zweifel, ob das so klappen wird.
Jaja, ich gebe es ja zu: ich bin ein Angsthase
Ich habe mir sogar extra die Anleitung und die Stoffe in den USA bestellt, weil ich unbedingt den unteren Stoff wollte: Floral North Meadow in Brown … und an diesen ist schwer ran zukommen.
(aus der Central Park Collection von Kate Spain)


Wenn schon , dann eine Gute-Laune-Tasche. Deswegen gesellen sich
— ta dots petrol (Michael Miller)
— Park Slope Floral swirl lime (Erin McMorris )
dazu.

Ich habe echt Bammel loszulegen.